Keine Hummer auf der Berlin Food Week 2019 – jetzt unterschreiben!

Im Oktober findet zum 6. Mal die Berlin Food Week statt, bei der Besucher zahlreiche Gerichte aus verschiedensten Ländern kosten können. Bei der letztjährigen Food Week sorgten vor allem sogenannte Lobster Rolls für große Aufmerksamkeit. Die mit Hummerfleisch gefüllten Brioche-Brötchen sind besonders an der US-Atlantikküste als Street-Food-Imbiss bekannt.
Hummer können bis zu 140 Jahre alt werden. Die Tiere für einen Fastfood-Imbiss zu töten, ist nicht nur unethisch, sondern vor allem auch traurig. Zudem haben Hummer uns Menschen etwas voraus: Ihre Zellen altern nicht.

Die Tötung von Hummern ist extrem grausam: In Deutschland werden die Tiere bei vollem Bewusstsein in kochendes Wasser geworfen; in manchen europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada oft bei lebendigem Leib mit einem Messer zerstückelt. Undercover-Aufnahmen von PETA USA zeigen, wie unsäglich die Tiere in Hummer-Schlachthöfen leiden. Achtung, die Bilder können schockieren.

Wir haben die Geschäftsführer der Berlin Food Week angeschrieben und auf internationale Studien verwiesen, die belegen, dass Hummer und andere Krebstiere Schmerzen und Angst empfinden (1-3). Vor diesem Hintergrund haben wir die Verantwortlichen darum gebeten, Hummergerichte dieses Jahr zu streichen oder durch vegane Speisen zu ersetzen.
Leider sehen die Veranstalter der Berlin Food Week jedoch keinen Handlungsbedarf.

Fordern Sie die Geschäftsführer der Berlin Food Week auf, den Verkauf von Hummergerichten zu untersagen

2018 warb die Berlin Food Week mit Lobster Rolls, einem Hummer-Sandwich nach amerikanischem Vorbild und für alle als „Streetfood“ erschwinglich. Tiere, die 140 Jahre alt werden können, für einen kurzen Imbiss zu töten, hat nichts mit Genuss zu tun. Wir haben die Geschäftsführung freundlich darum gebeten, dieses Jahr statt Hummer mehr vegane Speisen anzubieten, doch diese setzt auf die Eigenverantwortung der Besucher. 

Online Petition

Bitte keine Hummer auf der Berlin Food Week

Sehr geehrter Herr Hetzinger, sehr geehrte Frau Laubrinus,,

ich möchte Sie freundlich darum bitten, dieses Jahr auf der Berlin Food Week keine Lobster Rolls oder andere Hummer-Gerichte mehr anzubieten. Die Tötung von Hummern ist immer qualvoll. In Deutschland werden sie in kochendes Wasser geworfen, in den USA und in Kanada werden sie oft lebendig zerstückelt oder sie müssen qualvoll ersticken. Der älteste bekannte Hummer wurde 140 Jahre alt. Diese Tiere für einen kurzen Imbiss zu töten, hat nichts mit Genuss zu tun! Bitte bieten Sie stattdessen vegane Speisen an. Diese erfreuen sich weltweit steigender Beliebtheit.

Vielen Dank!

 

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Was Sie noch tun können

Bitte unterschreiben Sie auch unsere Petition für eine Betäubungspflicht von Hummern.



[1] Electric shock causes physiological stress responses in shore crabs, consistent with prediction of pain, Robert W. Elwood, Laura Adams, Nov. 2015.
[2] Delbecque, Jean-Paul/ Cattaert, Daniel/Bacqué-Cazenave, Julien/De Deurwaerdère, Philippe (2014): Anxiety-like behavior in crayfish is controlled by serotonin, Pascal Fossat.
[3] EFSA (2005): Opinion on the „Aspects of the biology and welfare of animals used for experimental and other scientific purposes. The EFSA Journal 292: 1 – 46.